Arbeitgebermarke entwickeln 3 – Konzepterstellung

Arbeitgebermarke entwickeln 3 – Konzepterstellung

09. Mai 2019

Wenn die genauen Ziele definiert sind und die Kommunikationsstrategien klar offenliegen, geht es bei der Entwicklung einer Arbeitgebermarke an die konkrete Konzepterstellung. Schließlich müssen nun Mittel und Wege gefunden werden, um die Unternehmensbotschaften so zu kommunizieren, dass sie auch tatsächlich dort ankommen, wo sie gehört werden sollen – und zwar exakt zum richtigen Zeitpunkt. Dieser Schritt in der Entwicklung einer Arbeitgebermarke erfordert nicht nur kreatives Handeln, sondern vor allem die Fähigkeit, sich in die Zielgruppe hineinversetzen zu können. Ohne konkreten Maßnahmenkatalog drohen die Effekte der vorangegangenen Arbeitsschritte aus der Analyse und der Strategieentwicklung zu verpuffen.

Kreativität ist Trumpf: Welche Kommunikationswege gibt es?

Wenn es darum geht, direkte Kommunikationswege zu finden, dank derer Unternehmensbotschaften klar und deutlich ihr Ziel erreichen, ist Kreativität gefragt. Wie so oft muss sich der jeweilige Betrieb von der Konkurrenz abheben, um nicht im Pool der Mitbewerber unterzugehen. Gleichzeitig dürfen die Mittel nicht zu abseitig sein – anderenfalls wirken die Botschaften nicht mehr authentisch und verfehlen ihren Zweck. Unterschieden werden sollte zudem zwischen Kommunikationswegen für die interne und die externe Kommunikation – für beide Varianten existieren unterschiedliche Anforderungen. Wichtig ist, dass bei der Konzepterstellung eine Sache im Fokus steht: Die Zielgruppe soll genau zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Stimmung angetroffen und abgeholt werden. Hierzu ist es notwendig, sich in diese Zielgruppe hineinzuversetzen. Informationen aus dem ersten Schritt der Entwicklung einer Arbeitgebermarke, der Analyse, können helfen. Mögliche Beispiele für klassische und kreative Kommunikationswege sind:

  • Gratispostkarten
  • Plakate und Anzeigen
  • Werbeclips

Auch verschiedene Guerilla-Kampagnen können die Aufmerksamkeit der Zielgruppe auf sich lenken. Insbesondere bei jüngeren Personen bleiben Botschaften, die über moderne Kanäle kommuniziert werden, schneller und besser hängen. Die Nutzung neuer Medien und Portale wie Instagram, Pinterest oder YouTube ist deshalb vor allem für die Anwerbung junger Fachkräfte zielführend und ausschlaggebend. Ältere Fachkräfte fühlen sich hingegen von konventionellen Maßnahmen meist stärker angesprochen. Je nach Zielgruppe können konventionelle und kreative Möglichkeiten kombiniert und hinsichtlich ihres Potentials voll ausgeschöpft werden. Als erfahrener Partner helfen wir Ihnen gern dabei neue Kommunikationswege zu erschließen und Ihre Botschaften als Arbeitgebermarke in der Zielgruppe zu verbreiten.

Vorbereitung ist alles: Warum ist ein Maßnahmenkatalog wichtig?

Bei der Konzepterstellung sollten alle Details berücksichtigt werden. Es nützt nichts, eine clevere Botschaft zu haben, wenn diese nicht zielführend kommuniziert wird. Dafür sind in der Regel verschiedene Maßnahmen und Bausteine möglich. Diese wiederum sollten in einem gut strukturierten Maßnahmenkatalog festgehalten werden, um sicherzugehen, dass sie auch optimal aufeinander abgestimmt sind. Die einzelnen Schritte und Ideen müssen sowohl inhaltlich als auch optisch und tonal zusammenpassen. Nur bei einem einheitlichen Stil maximiert sich der Wiedererkennungswert und die Botschaften werden als authentisch und natürlich wahrgenommen. Mithilfe eines klar gegliederten Maßnahmenkatalogs können Ideen bei der Konzepterstellung zudem hinsichtlich ihrer Angemessenheit bewertet werden: Es gibt immer wieder Situationen, in denen Ideen auf den ersten Blick vielversprechend erscheinen, sich bei genauerem Hinsehen jedoch als unpassend erweisen.

Wichtig: Auf die Glaubwürdigkeit kommt es an: Weil bei der Konzepterstellung nicht nur die externe, sondern auch die interne Kommunikation berücksichtigt werden muss, kann es sich lohnen von vornherein auch negative Themenaspekte einzubeziehen. Wie sollen beispielsweise zukünftige Mitarbeiterentlassungen oder verfehlte Umsatzziele kommuniziert werden? Authentisch zu sein heißt auch mit unangenehmen Themen strategiekonform umgehen zu können.

Das richtige Timing: Wie sollte der Zeitplan aussehen?

Ein Unternehmen, das sich in der dritten Phase der Entwicklung einer Arbeitgebermarke befindet und um die Konzepterstellung kümmert, sollte unbedingt einen konkreten Zeitplan aufstellen. Die strategische Umsetzung verschiedener Maßnahmen ist gegebenenfalls an eine Timeline gekoppelt: So bauen einzelne Maßnahmen vielleicht aufeinander auf und müssen dementsprechend zwangsläufig hintereinander geschaltet sein. Ein anderes Szenario: Bei der Suche nach neuen Fachkräften kann es übers Jahr verteilt (zum Beispiel orientiert an Abschlussprüfungen) unterschiedliche Maßnahmen geben, die sich als zielführend erweisen. Deshalb ist es wichtig, die einzelnen Maßnahmen in einem konkreten Zeitplan festzuhalten.

Sie möchten die Entwicklung Ihrer Arbeitgebermarke gern auf die nächste Stufe heben? Gern unterstützen wir Sie bei der Konzepterstellung rund um passende Kommunikationsstrategien. Mit unserem großen Knowhow und unserem reichhaltigen Erfahrungsschatz bringen wir Ihr Unternehmen in die Köpfe Ihrer Zielgruppe.

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