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Immer einen Schritt voraus… die SWOT-Analyse

Sie suchen nach einer Möglichkeit, die Stärken, aber auch die Schwächen Ihres Unternehmens zu erkennen? Und möchten Ihre Asse in eine gut durchdachte Marketingstrategie einbinden, wissen aber nicht wie? Lassen Sie mich Ihnen die SWOT-Analyse vorstellen. Vielleicht sind Ihnen die vier Buchstaben bereits ein Begriff, können diesen aber nicht richtig zuordnen? Kein Problem, in diesem Blogbeitrag erklären wir Ihnen, was die SWOT-Analyse überhaupt ist, wozu man diese benötigt und welche Fehler Sie bei der Analyse vermeiden sollten.

Die SWOT-Analyse – eine kurze Erklärung

So wie es bei vielen Fachbegriffen im Marketing-Segment der Fall ist, ist auch der Begriff der SWOT-Analyse ein Akronym. Hierbei stehen die einzelnen Buchstaben für die englischen Wörter Strength (Stärken), Weakness (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Bedrohungen).

Die SWOT-Analyse wird als Situationsanalyse verstanden und besteht an sich aus zwei Analysen. Zum einen wird eine interne Unternehmensanalyse durchgeführt, wobei Stärken und Schwächen identifiziert werden. Bei der zweiten Analyse, der externen Markt- und Umfeldanalyse, stehen jene Merkmale im Mittelpunkt, die für das Unternehmen Chancen und Risiken darstellen.
Vorteil der SWOT-Analyse ist, dass sie dabei hilft, Probleme, die in Ihrem Unternehmen entstanden sind, aber vielleicht noch nicht erkannt wurden, ans Licht der Tatsachen zu bringen. Darüber hinaus trägt sie dazu bei, Handlungsfelder und Strategieentwicklungen zu finden, Potenziale zu nutzen und Gefahren zu erkennen und diese einzugrenzen.

Kurz und knapp: Die SWOT-Analyse ist in etwa sowas wie Ihre persönliche, geheime Spezialeinheit, mit der die Stärken Ihres Unternehmens erkannt, Schwächen identifiziert, Chancen genutzt und Bedrohungen rechtzeitig erkannt werden.

 

Aber was genau versteht man unter Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren?

Fangen wir ganz vorne an. Wie sie auf dem Bild erkennen können, besteht die SWOT-Analyse an sich aus einer vier Felder Matrix, wobei jedes Feld für einer der vier Begrifflichkeiten steht.

Darüber hinaus werden diese in die Kategorien intern und extern unterteilt.

Und was genau bedeuten jetzt Strenghts, Weaknesses, Opportunities und Threats?

Strenghts - Analyse Ihrer Stärken

Die Ausgangsbasis einer erfolgreichen SWOT-Analyse ist das Feststellen Ihrer internen Stärken. Damit sind alle Elemente gemeint, über die Sie Kontrolle haben. Sie sollten sich demnach fragen, worin Ihr Unternehmen besonders gut ist und sich dadurch von der breiten Masse abhebt und was Ihr Unternehmen auszeichnet. Dies könnten gut ausgebildete Mitarbeiter, starker Auftritt Ihrer Website, ein Alleinstellungsmerkmal, eine hohe Reichweite oder aber auch ein attraktives, zu vermarktendes Produkt sein.

Weitere Fragen, die Sie sich selbst stellen können:



•    Welche Bereiche sollten verstärkt werden, damit Sie ihre Kund*innen besser unterstützen können?

•    Fehlt Ihrem Unternehmen etwas, wie Ressourcen und Ausstattung oder Content für Ihre Website?

•    Ist Ihr Standort optimal für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit geeignet?

•    Was sind Ihre größten Hindernisse für den finanziellen Erfolg?

•    Was sind Ihre häufigsten Kund*innenbeschwerden?

•    Haben Sie eine hohe Fluktuation?

•    Könnte Ihr Offline- bzw. Online-Marketing eine grafische Überholung gebrauchen?

Weaknesses - Identifizierung Ihrer Schwächen

Schwächen gesteht sich niemand gerne ein – doch genau in diesen liegt oftmals großes Potenzial. Machen Sie sich Gedanken darüber, welche großen internen Schwächen Ihr Unternehmen besitzt und welche Ihre Stärken beeinträchtigen. Sie sollten sich zum Beispiel überlegen, ob Sie einen Bezug zu Ihrer Zielgruppe besitzen, ob es Geschäftsprozesse in Ihrem Unternehmen gibt, die optimiert werden können, um Kosten und Zeit zu sparen oder aber ob Ihre Fachkräfte genügend ausgebildet sind, um den Kund*innen den bestmöglichen Service zu bieten.

Opportunities - Worin liegen Ihre Chancen?

Chancen sollte man ergreifen, wenn sie sich anbieten. Damit sind Faktoren und Weiterentwicklungen in Ihrem Umfeld gemeint, die für Ihr Unternehmen ein Vorteil darstellen könnten. Listen Sie alle externen Möglichkeiten auf, die Ihr Unternehmen voranbringen könnte. Damit könnten Trends in der Gesellschaft, Veränderungen des Kund*innenverhaltens oder technologische Weiterentwicklungen gemeint sein.



Zusätzliche Fragen, die Sie sich selbst stellen können:

  • Wächst Ihr Marktsegment und sind Trends erkennbar, durch die Ihr Angebot profitabler werden könnte? Vergrößert sich dadurch die Community?
  • Bestehen neue wirtschaftliche, juristische oder demografische Entwicklungen, durch die Ihre Verkäufe angekurbelt werden könnten?
  • Entwickelt sich Ihr B2B-Geschäft und können Sie rasch auf Nachfrage reagieren, sodass Ihr Unternehmen wachsen kann?

Threats - Erkennen Sie Ihre Bedrohungen

Nun sollten Sie sich Gedanken über die größten Bedrohungen für die Zukunft Ihres Unternehmens machen und welche externen Faktoren Ihnen schaden könnten, über die Sie keine Kontrolle haben. Denn wenn Sie sich jetzt schon Gedanken darüber machen, können Sie, wenn der Fall der Fälle eintritt, schneller und effizienter darauf reagieren und die Bedrohung somit erfolgreich abwenden.

Beispiele für Fragen, die Sie sich selbst stellen können:

  • Tauchen neue Konkurrenten auf, vielleicht sogar außerhalb der Branche?
  • Verändert sich durch die Digitalisierung Ihre Geschäftstätigkeit?
  • Besteht die Gefahr, dass sich das Kund*innenverhalten verändert und dies Ihrer Geschäftstätigkeit oder Ihrem Angebot schadet?
  • Zeichnen sich Marktentwicklungen ab, auf die Sie nicht rechtzeitig reagieren können?
  • Welche wahrgenommenen Bedrohungen belasten die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter*innen?
  • Welche externen Bedrohungen können Ihrer finanziellen Gesundheit schaden?
     

Welche Fehler können bei der SWOT-Analyse auftreten? Wie kann ich sie vermeiden?

Auch wenn das alles leicht klingt und Sie schon dabei sind in Ihrem Kopf die SWOT-Matrix auszufüllen, sollten Sie sich auch im Klaren darüber sein, dass es ein paar wenige Tücken und Stolpersteine bei dieser Analyse gibt.

Zum einen ist es von immenser Bedeutung, dass die Unternehmensanalyse von der Markt- und Umfeldanalyse trennen, sprich vermischen sie niemals die Stärken und Schwächen, also die internen Faktoren mit den externen Faktoren, den Chancen und Risiken, denn genau hier tauchen die häufigsten Fehler auf.

Darüber hinaus sollten Sie ehrlich sich selbst gegenüber sein, denn es bringt Ihnen und Ihrem Unternehmen nichts, wenn sie nur Informationen abbilden, die dieses in einem positiven Licht darstellen. Die SWOT-Analyse ist eben auch dafür gedacht, die internen Schwächen zu identifizieren, um diese so zu Stärken umformen zu können.

Auch der Rechercheaufwand und die benötigte Zeit wird oftmals unterschätzt. Es ist wichtig, dass Sie sich für die anfallenden Aufgaben viel Zeit nehmen, um eine möglichst umfangreiche und detaillierte Analyse durchführen zu können.

Ebenfalls sollte Ihnen bewusst sein, dass Sie mithilfe der SWOT-Analyse eine Situationsanalyse durchführen und diese somit Ihre internen und externen Zustände aufzeigt. Auf Grundlage dieser Ergebnisse können Sie nun Strategien entwickeln.

Wie Sie sehen können, gehört kreatives Denken mit zur SWOT-Analyse, denn Sie müssen sich ein Gesamtbild verschaffen, den Blick in die Zukunft richten und sich selbst gegenüber ehrlich sein und Schwächen eingestehen. Darüber hinaus gibt es bei der SWOT-Analyse vieles zu beachten und es kommt vor allem auf die Details an, damit diese auch zu einem Erfolg wird. Es ist ratsam, hier den Kontakt zu einer Werbeagentur zu suchen, da diese sich bestens auf dem Gebiet der internen Unternehmensanalyse und der externen Umfeldanalyse auskennen und sie demnach ausführlich beraten können.

Und wie geht es jetzt weiter?

Nachdem Sie nun erfolgreich Ihre SWOT-Analyse fertiggestellt haben, können Sie mithilfe Ihrer erfassten Informationen Zusammenhänge zwischen den Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens sowie Chancen und Risiken in Ihrem Umfeld identifizieren und daraus Strategien entwickeln.

Die S-O-Strategie – Chancen durch Stärken nutzen

Bei der Strength & Opportunities Strategie, kurz S-O-Strategie, geht es darum, Strategien aus den identifizierten internen Stärken und externen Chancen zu bilden. Fragen Sie sich also, welche Stärken und Chancen zusammenpassen. Hierbei gibt es zwei Ausgangssituationen. Zum einen sollten Sie sich Gedanken machen, welche Bedürfnisse Ihrer Kund*innen Sie mit bestehenden Stärken erfüllen können? Und zweitens, welche neuen Bedürfnisse für Ihre Kund*innen entstehen und wie dafür eine gute, durchdachte Lösung aussehen könnte.

Die S-T-Strategie – Stärken nutzen um Risiken abzuwenden

Bei dieser Strategie sollen die Stärken Ihres Unternehmens angewendet werden, um die Risiken zunichtezumachen. Eine stabile und partnerschaftliche Lieferant*innenbeziehung (Stärke) kann von Vorteil sein, um potenzielle neue Wettbewerber*innen (Risiko) auszubremsen oder gar vom Markteintritt abzuhalten.

Die W-O-Strategie – Aus Schwächen Stärken machen

Externe Chancen werden genutzt, um interne Schwächen zu kompensieren. Hierbei sollten Sie sich überlegen, welche Schwächen wie abgebaut werden müssen, um von externen Chancen profitieren zu können. So ist zum Beispiel in einem schnell wachsenden, Werbeträgermarkt (Chance) eine schwache Offline-Präsenz (Schwäche) eher hinderlich, kann aber durch das Einsetzten von Werbemitteln wie Flyer, Plakate oder Citycards verbessert werden.

Die W-T-Strategie – Angreifern die Stirn bieten

Greifen äußere Stärken auf innere Schwächen, kann das Ihrem Unternehmen stark schaden. Demnach sollten Sie, so gut es geht, Ihre Schwächen reduzieren, um die Angriffsfläche so klein wie möglich zu halten. Natürlich kann sich ein Unternehmen nicht vor allen Risiken schützen, jedoch ist es wichtig diese zu erkennen und abzuschätzen, um Abwehrmöglichkeiten zu entwickeln. Bietet ein Unternehmen Produkte zu einem überhöhten Preis an (Schwäche) und die Produktionskosten steigen aufgrund bestimmter Ereignisse weiter an (Risiko), sollten Überlegungen gemacht werden, ob die Kosten verringert werden können oder aber ob das Produkt vom Markt genommen werden soll.

Die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen und zu wissen, wie man diese ins optimale Licht rückt, ist das Fundament erfolgreichen Handelns. Ganz besonders dann, wenn die zündende Idee für Ihre Kampagne nicht nur eine gute Idee bleiben soll, sondern auch erfolgreich vermarktet werden soll. Dafür ist es jedoch essenziell, den optimalen Weg zur Entstehung Ihrer Strategie zu finden, wobei wir Sie gerne unterstützen möchten!

Wollen auch Sie Ihr Offline-Marketing verbessern? Die gegebenen Chancen nutzen und somit ihre Schwächen zu Stärken machen? Dann schicken Sie uns ganz unverbindlich Ihre Anfrage! Wir freuen uns über Ihre Nachricht und auf eine gemeinsame Zusammenarbeit.

Das Bistum Erfurt ist engagierter Träger von unter anderem zwei allgemeinbildenden Schulen. Die Edith-Stein-Schule in Erfurt ist als Gymnasium und Regelschule voll ausgebaut. Die Bergschule St. Elisabeth in Heiligenstadt wird ab dem Schuljahr 2023/24 durch einen Neubau in Leinefelde-Worbis erweitert.

Für das Augenzentrum Erfurt hat kartinka bereits in der Vergangenheit den Relaunch der Marke, gestalterische Maßnahmen wie Corporate Design, Kommunikationsmittel, Praxis-Beschilderung sowie die Gestaltung und die Programmierung der Website übernommen. Zur Stärkung eines neuen Behandlungsbausteins geht es in der aktuellen Kampagne um die Excimerlaserbehandlung bei Fehlsichtigkeit.

Nach unserer gemeinsamen Arbeit für eine neue Arbeitsgebermarke und der Karrierewebsite haben wir nun der Unternehmenswebsite des Sozialwerk Meiningens einen neuen Anstrich verpasst.

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