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Landing Pages

Im Bereich des Onlinemarketings gibt es so einige Tricks, aber auch hilfreiche Tools, um es den potenziellen Kund*innen leichter zu machen Ihr Unternehmen zu finden. Z. B. in dem Fall, indem diese Kund*innen per Suchmaschine nach einem Produkt oder einer Dienstleistung suchen, aber noch unsicher sind, von welchen Unternehmen sie dieses kaufen oder in Anspruch nehmen wollen. Um eben diese potenziellen Kund*innen direkt dahin zu leiten, wo er oder sie das findet, was gesucht wird, gibt es Landing-Pages. Warum sollte Sie das Thema interessieren? Das erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Erklärung

Eine Landingpage ist eine spezifische Seite der Unternehmenswebsite. Potenzielle Kund*innen landen auf dieser über die verschiedenen Suchmaschinendienste, Werbeanzeigen oder spezielle Verweise wie beispielsweise einem Link auf einem Instagramprofil. Mit einer Landingpage will man verschiedene Ziele erreichen, doch im Vordergrund steht vor allem Leadgenerierung, die Weiterleitung der potenziellen Kund*innen auf eine andere Seite, sowie der Verkauf von Produkten.

Sie stellen also fest: Eine Landingpage konzentriert sich auf eine Aktion des Besuchenden.

Eine Landingpage unterscheidet sich von anderen Seiten genau in diesem Punkt: Es soll ohne Ablenkung eine Handlung bei den Besuchenden ausgelöst werden. Deshalb finden Sie auf Landingpages auch häufig CTAs oder eine andere Form von Response-Elementen bzw. Anfrageformularen.

Anders als viele Erklärungen aus Sicht des Inbound-Marketings vermuten lassen, ist eine Landingpage eben nicht nur eine Leadgenerierungsseite. Die Landeseiten können viel mehr! Und das sollten Sie sich zum Nutzen machen.

So sind Landingpages ein einfacher Weg, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu bekommen. Mit diesen Zielseiten verbessern Sie nämlich ungemein Ihr SEO Ranking. Sie haben durch Ihre Landingpage(s) also eine Möglichkeit, Ihre potenziellen Kund*innen in einem Zyklus ihrer Buyer's Journey abzufangen.

Wie genau Sie Ihre Landingpage aufbauen können, erklären wir Ihnen jetzt:

Gestaltung

Wie Sie bereits gelernt haben, fokussiert sich eine Landingpage auf eine Aktion. Es gibt viele Möglichkeiten, welche Art von Handlung die Besuchenden ausführen sollen. Im Groben lassen sich diese allerdings in zwei Gruppen einteilen:

  1. Click-Through
  2. Opt-in

     

Wie das Wort Through schon vermuten lässt, handelt es sich bei dieser Art einer Landingpage um eine Seite, die durch den Sales Funnel weiterleiten soll. Beliebt sind diese beispielsweise im E-Commerce-Bereich. Hier werden einfache Links, Buttons oder vergleichbares als CTAs eingesetzt. Ein weiteres Beispiel für diese Art von Landingpages, wäre eine Seite, auf die eine*n Kund*in durch einen Klick auf einem Social-Media-Kanal kommt. So wird auf dieser angeklickten Seite eine Art Wegweiser zu verschiedenen Kategorien auf der Unternehmenswebsite geboten, durch Kund*innen wesentlich zielstrebiger auf Kontaktformulare, Angebote und spezifische Inhalte gelangt.

Bei einer Opt-in-Landingpage geht es allerdings hauptsächlich darum, Kontaktdaten zu sammeln. Gerade im Bereich des B2B-Marketings findet man diese oft als CTAs in Form von Formularen.

Egal welche Art von Landingpage für Sie infrage kommt, es sollte eine Sache unbedingt beachtet werden: das Alleinstellungsmerkmal. Wenn Besuchende der Landingpage ein Angebot bekommen, muss dieses überzeugen. Als Beispiel für ein solches Angebot nannte Mark Joyner einmal Dominos Pizza, die damit werben, dass sie innerhalb von einer halben Stunde liefern, sonst bekomme man sein Geld zurück. Weil dieses Angebot so verlockend und herausstechend für Kund*innen ist, funktioniert es.

Das ist also die Schwierigkeit einer spezifischen Seite: Keine bis sehr wenig Zeit, um potenzielle Kund*innen von Ihrer Marke oder Ihrem Produkt zu überzeugen. Natürlich bietet sich durch die Spezifität die Möglichkeit diese potenziellen Kund*innen perfekt mit der Sache anzuwerben, die sie suchen. Sie sollten also in jedem Falle darauf Acht geben, wie und wen Sie mit ihrer Landingpage ansprechen und davon überzeugen wollen, den nächsten Klick zu tätigen.

Die wichtigsten Elemente Ihrer Landingpage

Die Überschrift: Interessierte entscheiden meist binnen Sekunden, ob Sie weiter auf einer Seite verweilen und weitere Handlungen ausführen. Daher müssen Sie Ihre potenziellen Kund*innen mit einer kurzen, einprägsamen und aussagekräftigen Überschrift catchen.

Hero Shot: Dieser beschreibt einen visuellen Reiz, der die Besuchenden für einen Moment fängt und auf deine Landingpage fokussiert. Hier wollen Sie ein visuelles Element nutzen, um auf die unterbewusste emotionale Entscheidung zu zielen. Ein Lachen oder Grinsen bringt der Mensch so beispielsweise in Verbindung mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung. Positive Assoziationen sind hier immer von Vorteil.

Die Vorteile: Diese stellen die Lösung des Problems des/der Kund*in dar. Auch bei diesem Element geht es um die Emotionen, die eine Entscheidung beeinflussen. Vor allem ist hier wichtig, dass Sie auf Ihre Formulierungen achten. Ein Beispiel wäre hier der Handyverkauf: So ist es meist besser zu erwähnen, wie viele Momente in Fotos festgehalten werden können, als bloß eine Speicherkapazität anzugeben.

Features: Wie bereits erwähnt, spielt die emotionale Ebene eine wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung. Menschen neigen jedoch dazu, ihre Entscheidungen mit Logik rechtfertigen zu wollen, teilweise geschieht das auch erst im Nachhinein. Eine Entscheidung wird also auf emotionalen Grundlagen blitzschnell getroffen, und dann wird nach einer logischen Rechtfertigung für weitere Handlung gesucht. Genau dazu sind die Features da: Eine Beschreibung dessen, was genau Ihr Produkt kann, ist oder macht. Der Unterschied von den Vorteilen (auch Benefits genannt) und den Features liegt also darin, dass die Vorteile Ihres Produktes das Problem des/der Kund*in lösen, während die Features erklären, wie die Problemlösung dann mithilfe Ihres Produktes stattfinden wird.

Social-Proof-Elemente: Soziale Elemente, die Ihren Kund*innen eine Art Sicherheit durch Schwarmhandeln oder Erfahrung geben sollen:

  • Testimonials: Gemeint sind hier Tools, wie Kundenmeinungen einzufügen. Meist wird nämlich die Meinung anderer Kund*innen als vertrauenswürdiger eingeschätzt, als die des Unternehmens selbst.
  • Vertrauenssymbole: Auch bei diesem Element geht es um das Gewinnen des Vertrauens Ihrer potenziellen Kund*innen. Sinnvoll ist hier eine Platzierung in der Nähe des CTA, sodass sie ohne Suchen gesehen werden. Vertrauenssymbole können beispielsweise Zertifikate, Preise oder Referenzen von namhaften Kund*innen sein.

CTA: Call-to-Action. Gemeint ist hier schlicht der Aufruf zum Handeln. Ein auffälliger, ansprechender Button oder Pfeil in die Richtung der erwünschten Handlung der Kund*innen. Hier sollten Sie darauf achten, dass Ihr CTA nicht untergeht oder übersehen werden könnte.

Der Rest der oben genannten Elemente ist dazu da, genau diese eine von Ihnen gewünschte Aktion einzuleiten, bis zu diesem Punkt sollten alle wichtigen Informationen für das, warum, was getan werden sollte, für Ihre*n Kund*in beantwortet sein.

Bestätigung oder ein Dankeschön: Zum Schluss können Sie nun die Gelegenheit nutzen, dass Sie gerade die gewollte Aufmerksamkeit Ihrer Kund*innen haben. Ein Dankeschön oder eine Bestätigung können sich langfristig positiv auf den Gesamteindruck und eine zukünftige Kundenbindung auswirken. Allerdings können Sie die Gelegenheit auch nutzen, um weitere Handlungen einzuleiten (weitere Angebote, Social Media Verlinkungen usw.).

Landing Page Testen

Um Ihre Landing-Page tatsächlich zu optimieren, braucht es ständige Tests. Am besten führen Sie diese Tests durch, indem Sie beispielsweise die Hälfte der Besuchenden auf ihre aktuelle Landing-Page und die andere Hälfte auf eine (leicht) veränderte leiten. Leicht meint in diesem Fall, dass sogar minimalste Veränderungen, wie z.B. einen Button farblich zu verändern, bereits die Conversion Rate beeinflussen kann.

Ein ständiges Testen bereichert Sie also stetig mit den Informationen, die Sie zur Optimierung Ihrer Landing-Page benötigen. Zwar ist es durch ständigen Wandel und schnelllebige Trends fast unmöglich Perfektion zu erreichen, doch durch Testen haben Sie die Möglichkeit am Ball und interessant zu bleiben.

Fazit

Sie merken also: eine Landingpage ist aus vielerlei Hinsicht ein wichtiges Tool des Inboundmarketing, dass so manche Vorgänge erheblich einfacher macht. Im Großen und Ganzen geht es um mehr Leads, mehr Traffic und mehr Verkäufe; kurz gesagt: mehr Umsatz.

Nicht zu vergessen ist zudem die SEO, denn je spezifischer und einfacher eine Seite zu finden ist, umso wahrscheinlicher steigt das eigene Ranking. Es ist also auch hier nur von Vorteil sich das Marketing-Tool Landingpage zu Nutzen zu machen

Dieses Tool ist außerdem interessant, weil Sie es mehrfach in unterschiedlichen Bereichen einsetzten können.

Sie sind noch unsicher, welches Marketing-Tool das Richtige für Sie ist? Online-Marketing ist noch Neuland für Sie und Sie möchten Ihres optimieren? Als erfahrene Online-Marketing-Agentur sind wir für Sie da, um maßgeschneiderte Lösungen für Sie zu entwickeln. Wir unterstützen Sie gerne bei der Umsetzung Ihres Vorhabens.
 

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Die Agentur kartinka wurde von der Kielstein Labore GmbH, ein Produkt der Kielstein Gruppe (mittlerweile bekannt als MED:ON Thüringen GmbH), mit der Kreation einer Marke für das neu gegründete Direktlabor beauftragt.

Die Juettner Orthopädie KG kam bereits mit einer Idee für eine CityToi Campagne zu uns, die die kartinka schließlich in die grafische Tat umsetzten. Dazu wurde noch ein weiteres Motiv gestaltet. Um die Kampagne aber noch runder zu machen, entwarfen wir zwei weitere Motive, deren Eignung auf das Konzept der CityCards abgestimmt werden musste. 

Die Hochschule Schmalkalden hat im Sommer letzten Jahres die Werbeagentur kartinka aus Erfurt für die Gestaltung und Produktion einer Werbekampagne angefragt. Dies geschah im Rahmen des durch den Freistaat Thüringen und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus geförderten Projekts „WORT – Weltoffene Region Thüringens“. 

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