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Kartinka - Kommunikation mit Durchblick

Resümee unserer Kundenveranstaltung

02. Juli 2014

Von der Höhlenmalerei zum Maler zum Grafiker. Bildner im 21. Jahrhundert.

Liebe Kundinnen und Kunden,

wir danken Ihnen, für drei fantastische Abende in der Kunsthalle. Im Folgenden gewähren wir allen Anwesenden und denen, die leider nicht erscheinen konnten, einen kleinen Einblick in eine rundum gelungene Veranstaltungsreihe. Unser ganz besonderer Dank gilt Prof. Dr. Schierz und Frau Otto, die uns und unsere Gäste auch im sechsten Jahr wieder herzlich willkommen hießen.

Die ältesten Zeugnisse malerischen Schaffens sind die Tierdarstellungen in den Höhlen von Lascaux. Lange vor unserer Zeitrechnung hatten Menschen bereits das Bedürfnis, sich mitzuteilen und ihre Welt in Bildern einzufangen. In der griechischen Kultur, ein paar Jahrtausende später, hatte sich in der Kunst ein Wandel vollzogen: Griechische Künstler bildeten nicht die Wahrheit, sondern ein Ideal der Wahrheit ab und schufen sich damit eine perfekte Welt. Seit den Anfängen der Malerei hat sich der ästhetische Anspruch an sie stetig verändert. Die Techniken waren aber zu jeder Epoche ähnlich: Malerei war und ist das Anbringen von Farben mittels Pinsel, Spachtel oder andere Gegenstände auf einer Fläche.

Im 21. Jahrhundert findet jedoch ein radikaler Bruch statt: Postkarten, SMS und E-Mails senden Urlaubsgrüße aus malerischen Landschaften, von denen wir natürlich auch zahlreiche Beweisfotos zur Schau stellen können. Mit dem Begriff „malerisch" assoziieren wir nach wie vor das Ideale, bisweilen auch Kitschige, dessen Wahrheitsgehalt wir aber anzweifeln.

Neben der Fotografie als neues Mittel der Bildkomposition, bedienen sich Künstler heute einer Auswahl verschiedener Bildbearbeitungsprogramme. Fast möchte man meinen, dass - nachdem die Höhlenwand ausgedient hat - nun auch die Leinwand in die Jahre gekommen ist. Am Bildschirm entstehen Bilder, die wirken wie gemalt. So lautete auch der Titel unseres diesjährigen Ausstellungsrundgangs in der Kunsthalle: wie gemalt. Bildner im 21. Jahrhundert.

Für uns, allen voran für unsere Grafiker, bot sich an drei auf einander folgenden Tagen eine wunderbare Gelegenheit, unseren Kunden einen kleinen Einblick in unsere tägliche Arbeit zu gewähren. Am Anfang steht der Auftrag aus dem sich eine Idee entwickelt. Trotz der Vielzahl professioneller Bildagenturen findet ein Grafiker selten das Bild, dass er eben noch vor seinem inneren Auge sah und so beginnt er zu zerschneiden, zusammenzufügen, er retuschiert, legt einen Filter darüber, stellt frei, transformiert, setzt Lichtpunkte und Schatten, bedient sich der Pinselpalette, importiert ein weiteres Bild und zeichnet noch schnell ein Detail hinzu. Am Ende ist von der ursprünglichen Fotografie kaum noch etwas übrig geblieben. Auf einem kleinen Bildschirm kann so eine großformatige Werbefläche entstehen, die in Facettenreichtum, Details und Farbvielfalt der Malerei mit Öl und Pinsel oftmals kaum nachstehen muss.

Was aber hat das mit den Freien Künsten zu tun und darf sich ein Grafiker als Künstler bezeichnen? Bedenkt man, dass viele große Kunstwerke ursprünglich Auftragsarbeiten waren, die zwar keiner Markenkommunikation wohl aber der Präsentation verschiedener Königshäuser dienten, ist der Vergleich gar nicht so weit hergeholt. Grafik ist kein Beruf, Grafik ist eine Berufung. Unsere Grafiker investieren neben Leidenschaft und Engagement eine Menge Detailverliebtheit. Innerhalb der ihnen gesetzten Grenzen entwickeln sie Ideen und leben ihren individuellen Stil aus. Der König ist nach wie vor der Kunde und der Grafiker hofft auf Gefallen und Freigabe! Das ist sein Lohn für die vollbrachte „Arbeit".

Im Dialog zwischen Prof. Dr. Schierz, den Künstlern Stefan Farnländer und Christina Paetsch, unseren Mitarbeitern und unseren Kunden vergingen die Abende wie im Flug. Wir freuen uns, Sie im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen und hoffen bis dahin auf zahlreiche Freigaben!

Ihre kartinkas

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